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2019

Nina: Dritter Platz am 5150 in Zurich

23.07.16: Am vergangenen Samstag stand ich am 5150 in Zürich am Start. Nach einigen guten Trainingswochen in St. Moritz wusste ich, dass ich in guter Form bin, dennoch war ich ziemlich nervös. Wie bei den olympischen Distanzen üblich ging es dann beim Schwimmen gleich richtig schnell los und leider verlor ich den Anschluss nach den ersten 400m. Trotzdem versuchte ich mein Tempo hoch zu halten und sah stets eine andere Athletin vor mir.

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23.07.16: Am vergangenen Samstag stand ich am 5150 in Zürich am Start. Nach einigen guten Trainingswochen in St. Moritz wusste ich, dass ich in guter Form bin, dennoch war ich ziemlich nervös. Wie bei den olympischen Distanzen üblich ging es dann beim Schwimmen gleich richtig schnell los und leider verlor ich den Anschluss nach den ersten 400m. Trotzdem versuchte ich mein Tempo hoch zu halten und sah stets eine andere Athletin vor mir.

5150 Zurich

Nach den 1.5km Schwimmen konnte ich diese Athletin, welche auch eine Trainingspartnerin (Mariana) von mir ist, bereits in der Wechselzone überholen. Auf der Radstrecke konnte ich den Abstand zur Spitze aufgrund der Wendepunkte gut erkennen. Ich liess mich davon aber nicht irritieren und begann meine Aufholjagd. Auf den drei Runden konnte ich zwei weitere Athletinnen überholen und wechselte an vierter Stelle auf die Laufstrecke.

5150 Zurich

Ich wusste, dass meine Schwester Michelle (welche erst vor ein paar wenigen Wochen aus Verletzungsgründen das Lauftraining wieder aufnahm) vor mir lag. Nach etwa 3km konnte ich sie schliesslich einholen. Die restlichen Kilometer waren sehr hart, jedoch halfen die zahlreichen Zurufe der Zuschauer. Danke euch!

5150 Zurich

Ich bin zufrieden mit dem dritten Platz. Mit viel Training will ich jedoch meine Schwimmleistung weiter verbessern. Ausserdem war es besonders schön, zusammen mit Michelle ihren ersten Wettkampf nach langer Pause und ihren unglaublichen fünften Rang zu feiern.


Julie: Grand Prix Gray

21.07.2016: Am 14. Juli startete ich zum ersten Mal überhaupt an einem französischen Grand Prix. Der Grand Prix ist eine anerkannte Renn-Serie in der es sowohl eine Einzel- und Teamwertung gibt. Am Ende der Saison wird ausserdem das beste Team zum Französischen Meister gekürt. Es ist erlaubt ausländische Athleten zu rekrutieren, dadurch ist das Niveau auch sehr hoch. Ich wurde vom Team E.C.A.C Chaumont angefragt teil des Teams zu sein und habe angeboten zwei Wettkämpfe zu bestreiten.

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Der Startschuss fiel am Donnerstag 14.7 um 17.45 und mein Rennen verlief gut. Nach einem etwas langsamen Start konnte ich auf der zweiten Hälfte des Schwimmen einige Plätze gut machen. Ich stieg aufs Rad und fuhr voll los. Bald fand ich mich in der zweiten Gruppe wieder und sah die erste Gruppe vor mir. Die technische und harte Strecke kam mir entgegen und in der zweiten von fünf Runden konnten wir zur Spitzengruppe aufschliessen. Ich positionierte mich vorne im Feld für den zweiten Wechsel. Dieser misslang mir jedoch und ich lief los obwohl ich den zweiten Schuh noch nicht richtig anhatte. Das Tempo war auf der ganzen Laufstrecke hoch, aber ich fand einen guten Rhytmus und konnte bis in die Top 10 vorlaufen. Dort versuchte ich mich nach vorne zu orientieren und konnte das Rennen auf dem 8. Rang beenden.

GP Gray

 

Das Rennen war für unser Team sehr erfreulich und wir konnten mit der Hilfe von Sophie Malowieckis Sieg, meinem 8. und dem 20. Rang von Olivia Mathias den Sieg im Team erringen.

 

 

Hier ein Link zu einem kurzen Video über das Rennen (ist leider auf Französisch ;) )

 

 


Summer Camp in St. Moritz

08.07.2016: Der Sommer wird beim Trisutto-Squad traditionellerweise immer in St. Moritz verbracht. Nun sind wir drei schon seit einer guten Woche im Engadin angekommen und fleissig am trainieren. Während es für Michelle bereits der dritte Sommer in der Höhe ist, sind Nina und Julie zum ersten Mal für mehrere Wochen im Camp im Engadin. Wir geben zu: am Anfang hat uns die Höhe etwas zugesetzt...

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08.07.2016: Der Sommer wird beim Trisutto-Squad traditionellerweise immer in St. Moritz verbracht. Nun sind wir drei schon seit einer guten Woche im Engadin angekommen und fleissig am trainieren. Während es für Michelle bereits der dritte Sommer in der Höhe ist, sind Nina und Julie zum ersten Mal für mehrere Wochen im Camp im Engadin. Wir geben zu: am Anfang hat uns die Höhe etwas zugesetzt und nach Luft schnappen lassen, aber nach ein paar Tagen haben wir uns daran gewöhnt und können super trainieren. Das Training ist anspruchsvoll, abwechslungsreich und natürlich ein riesen Spass, auch wenn wir uns oft gegenseitig ans Limit pushen.

Wir sind überzeugt, dass wir uns hier optimal auf die kommenden Wettkämpfe vorbereiten können. Nina profitiert sehr von den vielen Bergfahrten in Hinsicht auf ihren Wettkampf in Alpe d’Huez, der bekanntlich viele Höhenmeter beinhaltet. Und auch Michelle und Julie können die perfekten Trainingsbedingungen nutzen. Für Julie steht nämlich bald der nächsten Saisonhöhepunkt an: die World University Championships in Nyon. (siehe Kalender)

Ein paar Eindrücke:

St.Moritz

St.Moritz

St.Moritz

St.Moritz
Julie, Nina und Michelle auf dem Bernina mit neuer Bontrager-Ausrüstung.

St.Moritz

St.Moritz
Nina und Michelle am "Nicola-Loop".

St.Moritz
Nina und Julie beim Koppeltraining in Champfer.

St.Moritz

 


Julie: U23 EM Burgas

21.6.16: Diesen Samstag startete ich an den U23 Europameisterschaften in Burgas, Bulgarien. Wir reisten am Donnerstag an und wurden von warmen 30 Grad und Sonnenschein empfangen. Normalerweise würde diese EM über die olympische Distanz (1500m Schwimmen, 40km Velo, 10km Laufen) durchgeführt, doch aufgrund organisatorischer Probleme musste der Wettkampf auf die halbe Distanz verkürzt werden.

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21.06.2016: Diesen Samstag startete ich an den U23 Europameisterschaften in Burgas, Bulgarien. Wir reisten am Donnerstag an und wurden von warmen 30 Grad und Sonnenschein empfangen. Normalerweise würde diese EM über die olympische Distanz (1500m Schwimmen, 40km Velo, 10km Laufen) durchgeführt, doch aufgrund organisatorischer Probleme musste der Wettkampf auf die halbe Distanz verkürzt werden.

Um 11.30 stürzten wir uns in die Wellen des schwarzen Meers. Ich hatte einen guten Start, kam aber bei der ersten Boje in ein ziemliches Gerangel und geriet etwas aus dem Rythmus, glücklicherweise fand ich diesen nach kurzer Zeit wieder. Nach dem Schwimmen kam schon die nächste Herausforderung: wir mussten etwa 50 Treppenstufen vom Strand bis zur Wechselzone hochlaufen. Ich rannte so schnell ich konnte und als ich oben ankam, war ich ziemlich erschöpft. Auf dem Rad fuhr ich Vollgas los und nach ca. 2km fand ich mich in einer zehnköpfigen Verfolgergruppe wieder. Leider, harmonierte die Gruppe nicht wie gewünscht und wir verloren auf der ersten Streckenhälfte bis zu 40 Sekunden. Am Anfang der letzten Runde betrug der Rückstand immer noch knapp 35 Sekunden. Ich wollte jedoch nicht aufgeben und glaubte daran, dass wir die erste Gruppe einholen könnten. Nun arbeiteten wir besser zusammen und siehe da: beim Wendepunkt hatten wir sie eingeholt. Ich war sehr erleichtert, denn es ist immer wichtig mit der Spitzengruppe auf die Laufstrecke zu wechseln. Kurz vor dem Ende der Strecke arbeitete ich mich an die Spitze der Gruppe um früh in die Wechselzone zu kommen.

Ich stieg als zweite vom Rad und nahm die Laufstrecke an fünfter Stelle in Angriff. Das Tempo war sehr hoch und ich versuchte mitzugehen, konnte aber nicht ganz mithalten. Ich entschied also, einfach so hart zu laufen wie ich konnte. Da ich seit etwa drei Wochen an Knieproblemen litt und wenig Laufen trainiert hatte, war ich etwas skeptisch wie stark ich in der letzten Disziplin sein würde. Dennoch konnte ich eine gute Position halten und musste mich erst auf der letzten halben Runde von ein paar Athletinnen überholen lassen. Schlussendlich bin ich mit meinem sehr guten 15. Rang zufrieden.

Nun freue ich mich darauf, bald nach St. Moritz zu gehen und mich auf die nächsten Wettkämpfe vorzubereiten. Danke für die Unterstützung!





Nina: Ironman 70.3 Rapperswil

06.06.16: Als ich mich Ende Februar entschieden habe, dieses Jahr in der PRO Kategorie der Ironman-Rennen zu starten, war schnell klar, dass Rapperswil als „Heimwettkampf“ mein erstes PRO-Rennen sein würde. Vor genau einem Jahr habe ich dort meinen ersten Halbironman absolviert. Damals hatte ich noch keine Ahnung was auf mich zukommen würde.

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06.06.16: Als ich mich Ende Februar entschieden habe, dieses Jahr in der PRO Kategorie der Ironman-Rennen zu starten, war schnell klar, dass Rapperswil als „Heimwettkampf“ mein erstes PRO-Rennen sein würde. Vor genau einem Jahr habe ich dort meinen ersten Halbironman absolviert. Damals hatte ich noch keine Ahnung was auf mich zukommen würde.

Dieses Jahr war alles anders. Ich wusste, dass ich gut trainiert habe, jedoch konnte ich nicht einschätzen wie es in einem Profi-Rennen zu und hergehen würde. Dementsprechend war ich ziemlich nervös, freute mich aber gleichermassen mit Weltstars wie Daniela Ryf am Start stehen zu dürfen.

Am Sonntag um 7:57 früh ertönte dann endlich das Start-Signal. Die Wassertemperatur lag bei 14.5 Grad und ich war überrascht, dass ich trotz der Kälte schnell einen guten Rhythmus finden konnte. Bis zum Wendepunkt schwamm ich neben Diane Lüthi, dann erhöhte sie das Tempo, wobei ich aber zusammen mit Regula Rohrbach mitziehen konnte. Mit eisigen Füssen rannten wir zur Wechselzone und stiegen kurz nacheinander aufs Rad.



Nach den ersten 10km musste ich feststellen, dass ich heute leider nicht meinen gewünschten Druck auf die Pedalen bringen konnte und verlor Diane aus der Sicht. Es gelang mir jedoch ruhig zu bleiben und mich auf mein Rennen zu konzentrieren. Beim ersten Wechselpunkt sah ich, dass der Abstand zur dritten Frau noch nicht allzu gross ist. Auf der zweiten Radrunde kam dann aber noch die spätere Zweitplatzierte Emma Pooley von hinten hervorgeprescht.



Als fünfte wechselte ich dann in meine Laufschuhe und fühlte mich noch ziemlich gut. Jetzt galt es einen guten Rhythmus zu finden, sowie so viele Getränke wie möglich einzunehmen.  Als ich nach den ersten 6 Kilometer versuchte, mein Tempo etwas zu erhöhen, wurde es natürlich hart. Zum Glück war das Publikum bei den „Stairways to Heaven“ so laut und euphorisch, dass man die 64 schmerzenden Treppenschritte schon fast vergessen konnte. Mit ein bisschen Schwung vom kurzen Abstieg rannte ich zurück zur Wechselzone und auf die zweite Laufrunde. Die Zurufe von meiner Familie und Freunden, sowie meiner Trainerin Susie Langley („Now believe in yourself“) halfen mir mental stark zu bleiben und mein Rennen bis zur Ziellinie durchzuziehen.



Ich bin stolz mein erstes PRO-Rennen als Fünfte abzuschließen. Ich konnte viel aus dieser Erfahrung lernen und freue mich weiterzutrainieren. Nach ein paar ruhigeren Tagen und zwei Prüfungen an der ETH geht es Ende Woche bereits ins Sommer Camp nach St. Moritz.

Highlight


Wir sind an den Wettkämpfen von Swiss Triathlon mit dabei. Mehr Infos unter:
www.swisstriathlon.ch